Montag, 29. Juni 2015

Stur? Ist das unter Reitern und bei Pferden bekannt???


Wie oft habe ich einen Reiter schreien hören: "DER sture BOCK!"


So viele Jahre bin ich jetzt schon Homöopathin, wie oft wäre ich dann gerne zu dem Reiter gegangen... Bitte, bitte gib doch Deinem Pferd Silicea C 30 zweimal die Woche!! Es hat in der Kindheit Einsamkeit erlebt, oft mit der Mutter oder nach dem Absetzen!! Es ist abgespalten von Gemeinsamkeit und kann sich nicht einlassen.... Und VIELLEICHT hast Du ja auch als Reiter ein bisschen Silicea.. und kannst dann den intensiven Spiegel nicht ertragen?????


Traue Dich, Dich auf Silicea einzulassen. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl für Mensch und Tier, den Schmerz der Kindheit zu heilen. Sich dann auf Gemeinsamkeit und Kommunikation einlassen zu WOLLEN. Flexibel zu sein und zu denken, wo es nötig ist. Meinungssstabil zu sein, wo es Klarheit mit Liebe braucht!!


Und by the way...

Silicea ist das wichtigste Mittel bei Eiterungen, Abszessen und Hufgeschwüren.
Ich bekam ein "Schlachtpferd" als Beistellpferd. Jeden zweiten Monat ein Hufgeschwür! Nach dem dritten Hufgeschwüre, bekam er von mir einige Wochen 2 mal die Woche Silicea.... ein winziges hatte er noch.. dann nie mehr wieder..
Er genoß noch 6 Jahre sein Rentnerglück bei mir, war der beste Herdenchef den ich jemals kannte!

Frag den Homöopathen Deines Vertrauens!





Silicea ist nicht Stur, sondern Meinungsstabil!!


Mit dem Kopf durch die Wand!!


Wird Dir das manchmal vorgeworfen, dass DU stur bist? Dabei bist Du doch nur SICHER, dass Du absolut auf dem richtigen Weg bist, UND meinungsstabil!!


Silicea als homöopathisches Heilmittel unterstützt Dich auf Deinem Weg - konstruktive Sicherheit, Klarheit mit Humor und Herzensliebe.


Mein Montagsvideo der Praxis:







Ältere Montags-Video´s HIER im Youtube-Kanal.

HIER Antworten zu Dosierung und Potenzefragen.



herzlichst


Angelika






Montag, 22. Juni 2015

Arnica - Heiler für Mensch und Tier



Auf meiner Homepage habe ich vieles erklärt zum Thema:

Akute Behandlung mit homöopathischen Mittel



Mein  Homöopathie Grundkurs

HIER im Shop mehr INFO 




Homöopathische Mittel sind insbesondere in akuten Situationen ein wunderbarer Soforthelfer.




Die Kügelchen von Arnica:

lindern schnell den Schmerz bei Stürzen, Prellungen


heilen Schnittwunden wesentlich schneller für Mensch und Tier!



Ebenso ist es vor dem Zahnarzttermin oder einer Operation eine wunderbare Vorbereitung.

Viele Tierbesitzer haben Arnica immer im Putzkasten, ob im Stall oder auf dem Turnier griffbereit. Ich nehme gerne höhere Potenzen wie C 200. Wiederhole dann eine Gabe (2 Kügelchen) alle 10 Minuten, bzw. alle Stunde, je nach Verletzungsgrad, einige Male.

Fragen zur Potenz oder Dosierung findest Du hier erklärt.


Wenn Du mehr über Arnica erfahren möchtest, dann schau unser Video mit ausführlicher Erklärung an:  Arnica für Dich und Dein Pferd:









herzlichst

Angelika



Sonntag, 21. Juni 2015

Leider schlecht drauf.....

 
Jeder Mensch hat immer mal wieder Probleme und Stress. Für Pferdebesitzer kommt dann der Besuch beim Pferd als Haltegriff in Frage.
 
 
Ganz klar die Liebe zum Pferd, die Bewegung, die frische Luft, hoffentlich nette Menschen, die Konzentration mit dem Körper, dass alles tut unglaublich gut!



In Aufstellungen mit Pferden sehe ich natürlich die Schmerzen, Sorgen und Nöte die ein Pferd hat, mitbringt und oftmals eigene Traumatisierungen..

Leider sind aber auch immer wieder Pferde total überlastet mit den Beschwerden, Sorgen der Besitzer!! Immer wieder braucht es Sätze vom Pferd zum Mensch:

Ich achte Dein Schicksal, aber es gehört zu Dir! Bitte heile Deinen Stress, mir ist das zuviel Last.
Hier aus meiner Praxis einen Auszug aus meinem Energie-Tipp. Eine Notfall-Box - was machen, wenn Du nicht gut drauf bist.

Die negativen Gefühle Dich zu sehr im Griff haben:

Die Notfall-Box ... wenn Du schlecht drauf bist... 10 Tipp´s zur Selbsthilfe

HIER mein Blog-Eintrag vom Blog Hof Hutmacher mit dem Thema



herzlichst

Angelika

Donnerstag, 11. Juni 2015

Vertrauen zu Deinem Pferd

Gerne am Nachmittag mache ich eine kleine Pause... Mein Kaffee... Ein bisschen bei Facebook schauen..


Ich las einen super schönen Artikel im Blog von Alessa Neuner zum Thema:

          Der Weg ist das Ziel: Vertrauensarbeit


für mich gilt der Weg schon 20 Jahre so... Mit meinen Pferden und natürlich auch in meinen Aufstellungen und in den Beratungen meiner Praxis...


Und dann kam ein neuer Lebensabschnitt... Meine Tochter und ihr wildes Pferd!!!


Gekauft schien er ganz lieb, hatte nur ein bisschen Kotwasser....

Aber als Homöopathin wußte ich:

Homöopathische Mittel heilen nicht nur das Kotwasser!! Es geht dann immer auch um die tieferliegenden seelischen Themen.

Bei ihm war es insbesondere Calcium carbonicum C 200 (Calcium Mangel durch Wachstumsprobleme) Er bekam Calc carb sechs Wochen lang 2-3 mal die Woche.

Auch Staphisagria C 200 (Heilung Abschiedsschmerz) war regelmäßig zu testen. Er hatte nicht nur Abschiedsschmerz von der Vorbesitzerin/ seinem Pferdefreund dort. Sicher gab es da auch noch "ältere Themen" (davon im nächsten Eintrag: Trauma durch Absetzen von der Mutter. Eine tiefgehende Problematik für manche Pferde)


Mit den homöopathischen Mittel wurde er RICHTIG wach!!!

Sein Selbstbewußtsein schlug Purzelbäume!!! Volle Lotte Pubertät!!! Er rast aus der Halle, zerstörte die Bande meiner Reithalle. Wenn ihm eine Situation unangenehm war, riss er sich los!! Litze auf dem Paddock mit Strom?? Er fand, dies wird von Menschen komplett überbewertet!! Woanders ist der Auslauf und das Gras immer besser!!



Meine Tochter ist 10 Jahre... Mein Herz klopfte mehr wie einmal laut! Bringe ich sie in Gefahr???

Wie kann ich diesem Pferdchen vertrauen?? Wie kann sie vertrauen in ihr Pferd bekommen? Wie kann er Vertrauen lernen??


Mit den homöopathischen Mitteln war das Kotwasser in 2 Wochen weg. Er wuchs in 5 Monaten 7 cm. Bekam richtig Muskulatur und hat schon lange seidenweiches Fell!!



Ich entschied mich mit Freiarbeit ganz von Vorne anzufangen.


Ihn von Grund auf erst einmal kennen zu lernen zu wollen. Ihn zu ermutigen mit mir reden zu lernen. Mir zuhören zu wollen...


Und so frage ich ihn immer erst einmal:






Wir sind auf dem Weg...


Als Mutter für mein Kind und für ihr Pferd...







Sie übt nun im Reitverein auf zuverlässigen Pferden. Hat diese Woche das erste Mal super galoppiert. Und macht in den Sommerferien ihr erstes Reiterabzeichen :-))







Zu Hause übt sie Bodenarbeit mit ihrem lieben Spanier. Und wir freuen uns sehr, dass Melanie (Tellington-Trainerin siehe mein Eintrag über Magie der TTouches) einen Angie-Kinder-Tellington Kurs mit ihr und ihren beiden Pferden macht...


Da werden sicher alle viiiiiel lernen!!!!








Und so ist es ermutigend andere Geschichten zu lesen und zu lächeln...  JAAAA, so können Wege gehen !!!




Heute habe ich ihn an der Mähne gehalten, von der Koppel geholt!!!

Ich hatte Tränen in den Augen!!!!



Wünsche herzlichst Zeit und Freude für Euren Weg....


Angelika









Montag, 8. Juni 2015

Aufstellungen - TTouches - Herzkohärenz

Na wie geht´s Euch am Montag???

Nervt es ... schon wieder Arbeiten, Kinder....


Da ich am Wochenende oft Notfälle habe, gehe ich Montag Morgen erst mal zu meinen Pferden, beginne die Woche mit Freude !!!


Unser neues Video kann Dir jetzt im Büro, während der Küchenarbeit oder in den nächsten Tagen eine Idee geben, wie Du Dir selbst etwas gutes tun kannst.

Die Übung Herzkohärenz der TTouches dauert 20 sec und Du wirst Dich merklich entspannen. Ich selbst stehe manchmal bei Putzen beim Pferd und mache diese Übung. Dann kann ich mich noch besser einfühlen, bin dann innerlich viel schneller beim Pferd.

Oder wenn Du an der Wiese Dich zu Deinem Pferd setzt... schaue.. fühle....


Auch in Aufstellungen, wenn ich mal nicht genau weiter weiß, schenkt mir die Entspannung über die Herzkohärenz schnell Inspiration und eine neue Idee......


Viel Freude bei meinem Video:






HIER auf meiner Homepage die Erklärung für Aufstellungen zum selbst anwenden.



herzlichst

Angelika


Freitag, 5. Juni 2015

Dressurkurs mit David de Wispelaere in Toppenstedt

Drei Jahre hatte ich mit meinem Spanier Ramiro regelmäßig Reitunterricht bei David de Wispelaere, auf seinem damaligen Hof in Belgien. Unvergessliche Erinnerungen unseres gemeinsamen Lebens!!!  (Hier auf meiner Homepage unsere Geschichte)

2014 wurde meine Schwiegermutter Schwerstpflegefall. Es gab einfach keinen Raum für Reisen mit dem Pferd. Als Anfang des Jahres meine Zeit wieder sortiert war, erfuhr ich zu meinem Leidwesen, dass David derzeit wieder in Amerika lebt. 

Im Internet fand ich dann den ausgebuchten Dressurkurs mit ihm in Toppenstedt. Selbstverständlich konnte ich als Zuschauerin teilnehmen.


Tolle Eindrücke!! Ich habe viel gelernt und war wieder einmal total begeistert. Ich habe weitere wichtige Entwicklungsschritte gemacht, als Mensch, als Reiterin, und sicher auf einigen anderen Ebenen.


Als ich zu Hause die Foto´s betrachtete, erinnerte ich mich bei diesem Bild an einen der ersten wichtigen Sätze im Leben von mir und Ramiro…




Schenke Deinem Pferd Licht am Ende des Tunnels...


Wie oft sind wir verbissen beim Üben, möchten ein Ziel unbedingt erreichen?


Unser Pferd ist zu sehr unter Druck! Die Umsetzung und Ausführung des Verlangten wird damit unmöglich!

Ehrgeiz, Druck, Stress - eine Negativspirale!!



Der erste Satz von David, den ich in mein Notizbuch schrieb:


Über die Entspannung wird dein Pferd stabiler, weil er sich nicht fest macht!


Ruhe - Entspannung - Friede führt zu Motivation und Entwicklung!!


Viele Worte sind schnell gesprochen, schnell gehört... Bei mir dauert die reelle Umsetzung ganz schön lange!!

Isabelle auf Haven war das erste Paar. Klar liebe ich Füchse!!!

Haven war schwerer in Schwung zu bekommen. Isabelle hatte schon Mühe ihn zu motivieren. Dennoch hatte das Paar von Anfang an etwas harmonisches im Miteinander.



Sehr eindrücklich David´s Satz dazu:


Ein verspanntes Pferd, das immer getrieben werden muss, muss entspannen!





Ist die Energie mehr in Fluss, wird es motivierter gehen!


Eine der Übungen:

Trab-Schritt Übergange

Einatmen ..
Durch den Mund hörbar ausatmen, dabei den Brustkorb etwas fallen lassen.
Damit wird zum Schritt pariert. Das Pferd bleibt im Übergang leicht in der Hand und entspannt sich.
Es wird nicht über bremsen zurück geholt, sondern über Entspannung. Das Pferd wird durchlässiger und nimmt schnell noch feinere Hilfen an.


Dann gehört dazu noch das innere Thema des Pferdes.

Als Homöopathin sehe und denke ich dann schnell einmal in Mittelbildern, dachte so bei mir:  Na, Haven würde Lycopodium auch mal gut tun. Dies würde ihm sicher mehr Selbstwertgefühl schenken, dass er seine Größe spürt, erkennt und sich toll fühlt.

Wenige Moment später richtete sich David auf und erklärte der Besitzerin:

Er denkt: Ich schaff das nicht.

Schenke ihm Motivation, sag ihm:
Doch du schaffst das!!





Am nächsten Morgen ritt David auf Haven. Die Sonne schien. Entspannung, Ruhe in der Halle. David richtete sich immer wieder auf und schenkte ihm sichtbar Sicherheit und das Gefühl: Du schaffst das!!!


Die Übungen:

Den Kopf eher etwas höher tragen, die Hinterhand gut aktivieren.
Rückwärts richten um die Lendenwirbelsäule zu dynamisieren.

Zirkel verkleinern und vergrößern zur Dehnung, vermehrten Lastaufnahme und wieder Entlastung....














Und natürlich regelmäßig Pausen am langen Zügel !!!!






Für mich immer Gänsehaut-Feeling:

Wie die Pferde ihre Mimik verändern!!


Der Blick wird klarer, der Ausdruck zufrieden, elastische Bewegungen.....




So waren Isabelle und Haven in der letzten Reitstunde noch viel mehr zusammen.

Sie saß im Pferd...






Ein viel aktiveres, federndes Hinterbein…
mit runderer Aufwärts-Galoppade!!!!






PS: In Aufstellungen zeigen sich unterschiedliche Themen, warum ein Pferd ein schwächeres Selbstwertgefühl hat. Für mich sehr spannend, dass Isabelle am Schluss erzählte, dass ein Elternteil von Haven noch Kutschpferd war.

Heilsätze in einer Aufstellung wären dann: Liebe Mama/Papa, auch wenn du "nur" Kutschpferd warst. Ich darf ein tolles Reitpferd sein.





Es gab im Kurs ganz unterschiedliche Teilnehmer, vom begabten Jungpferd bis zum Kaltblut-Mix-Pony, auch die Reiter waren auf sehr unterschiedlichem Niveau.

Alle bekamen die gleiche Aufmerksamkeit.


















In den kurzen Pausen sieht man David meist nachdenklich...

Wie kann er am optimalsten helfen....







Sein meist gesprochenster Satz:

Nicht so viele Hilfen geben!!


Engagiert erklärt er dann immer wieder, welche Hilfe in der entsprechenden Übung korrekt ist.











Auch wenn das junge Pferd sehr plötzlich mal loshüpfte, blieb der Reiter ruhig, klopfte beruhigend den Hals.


Der Zirkel wurde etwas näher bei David geritten.


David atmete aus und er atmete immer wieder hörbar aus.....

Wunderschön, wie das junge Pferd dann immer entspannter in seine Balance fand. Sich in immer längeren Reprisen auf seinen Reiter einlassen wollte und konnte.







Daneben gab es auch etwas wundersame Reitschüler.
Für mich schon erschütternd, wenn ein Reiter sein Pferd sehr beschimpft, total genervt ist, es dabei als rotzfrech darstellt, weil es nicht tut was es soll.



Sehr offensichtlich: Ein nervöses, unsicheres Pferd wird auf Wut, Druck und erzwungenem Gehorsam noch wesentlich gestresster.



Viele Jahre habe ich mit Hausgeburtshebammen gearbeitet. Systemisch und homöopathisch Geburten vorbereitet und begleitet. Für eine Öffnung des Beckens zu einer harmonischen Hausgeburt, braucht es grundlegendes Wissen über die Zusammenhänge zwischen Becken- Bewegung-Hormonhaushalt, sowie psychische Ursachen und Wirkungsketten.



Wird beim Reiten nun die Schenkellage verändert, ergibt sich daraus automatisch eine Öffnung des Beckens.

Dies ist ja auch der Sinn: Damit das verkrampfte, geschlossene Becken nicht den Rücken des Pferdes am Schwingen hindert.

War ein Becken aber immer verkrampft, hat dies im Normalfall wichtige Gründe - erlebter Unfall, Erlebnisse in der Vergangenheit, Ängste….

Die Konsequenz daraus ist meist ein höherer Testosteron-Spiegel und ein niedrigerer Östrogen-Pegel. Meist sind diese Frauen dann beherrschter, kontrollierter und im Gesicht angespannter.


Wird die Gewohnheit - klemmiger Schenkel, angespanntes oder zurück gelehntes Becken verändert, kommt dann schnell der Hormon/ Gefühlshaushalt in Wallung -  statt Ängste und andere Gefühle zuzulassen, kann dies oft nur in Wutausbrüchen geäußert werden.


Bewundernswert!!! Mit welcher Ruhe David konsequent nach Lösungen für Reiter und Pferd sucht!!

Wichtige Schritte in Ruhe wiederholt erklärt! Er macht immer wieder aufmerksam auf die Verbesserungen des Pferdes. Erläutert, welche Schritte als nächstes nötig sind, um das Pferd reell über den Rücken zu reiten.










Ein über längere Zeit erfolgreiches Springpferd war im Kurs, dass neuerdings Widersetzlichkeiten zeigte...

Jede Biegung war für dieses Pferd unglaublich schwer. Es war mit kleinen Übungen schon überfordert und hatte dabei David´s volles Mitgefühl. Auf Zeichen von Einlassen und Dehnen bekam es ein Pause am langen Zügel. Bis das Pferd innerlich wieder in der Lage war, eine weitere Übungseinheit zu absolvieren.



Geduld, Geduld, Geduld.


Die Reiterin war anfänglich sichtlich gestresst. Dann aber sehr offen und konnte die inneren Veränderungen des Pferdes fühlen. Sie lächelte am Ende der Reiteinheit sehr offen und herzlich.

Alle Zuschauer freuten sich mit ihr und der Möglichkeit, dass dieses Pferd nun Zeit bekommt für die Biegung.










Über den Rücken reiten - Fair reiten - 
Selbsthaltung des Pferdes

...sind sicher die wichtigsten Worte, die immer wieder im Kurs zu hören waren.


Für mich außergewöhnlich wieder zu beobachten:

David´s Fähigkeit sich in ein Pferd einzufühlen, sein Wesen zu sehen, wertzuschätzen, zu respektieren mit seinen Schwächen und Möglichkeiten.


Er hat immer die Geduld und Ruhe zu schauen, was ein Pferd braucht. Er versucht mit großer Gelassenheit und Respekt den Reiter mitzunehmen.

Die Veränderung der Pferde zu sehen.....da finde ich keine Worte vor Begeisterung.

Ich glaube, das muss man erlebt haben, gefühlt haben.

Ich bekomme im Oktober wieder Termine für mich und meinen Hengst.
Ich freue mich jetzt schon!!!!


herzlichst

Angelika



PS: HIER zu seiner Homepage

Seine Bücher beide im Wu Wei Verlag erschienen:

Reiten mit feinen Hilfen

Bei mir haben die Pferde etwas zu sagen


Montag, 1. Juni 2015

...darfst Du auch mal schwach sein??

Freitag letzte Woche.... Ich bin zum Dressurseminar zu David de Wispelaere nach Toppenstedt (360km) gefahren.. Die Woche war schon super voll...

..müde... aufgeregt... Vorfreude... Organisationsdruck... und jede Menge andere Gefühle....


Gerade als PferdeMensch ist man praktisch immer in der Verantwortung. Muss organisieren, meistens klar sein, braucht regelmäßig Intuition, muss/ will sich weiterbilden, finanziell geordnet sein....

Viele PferdeMenschen wollen/ müssen IMMER stark sein!!!



Darfst Du auch mal schwach sein?

Darfst Du Dich auch mal schwach fühlen?

Darfst Du Angst haben, Leere haben, Energielos sein, hilfebedürftig sein?



Ich konnte mir am Freitag morgen erst einmal eingestehen:

Ich wünsche mir Hilfe!!

Dann kann ich die restlichen Dinge gut organisieren. Kann mich etwas entspannen und dann gegen Mittag in Ruhe losfahren....

Sich Hilfe wünschen heißt im Normalfall, sich zu trauen um Hilfe zu bitten. Ich fragte also meinen Mann, ob er mein Auto waschen könnte....




Das Wunder erlebte ich dann!!!!
Um Hilfe bitten, bedeutet dann bei mir:
Gaaaanz viel Hilfe zu bekommen!!!!





Mein Auto war gewaschen, ausgesaugt. Auf der Mittelkonsole stand YEAHHHH mein Lieblings-Laugen-Croissant mit Käse belegt, Apfelschnitze und eine Flasche Wasser auf dem Nebensitz. Vollgetankt.....

Ich brauchte nur noch mein Navi anzuschalten und fahren.....

Hatte die vielen Kilometer gemütlich Zeit mit meiner Freundin zu telefonieren und mich auf den Kurs vorzubereiten.... (Zusammenfassung des Dressurkurses gibt es die nächsten Tage :- ))



Wenn Du noch keine Hilfe bekommst/ zulassen kannst:


Dann fühle in Dich atmend hinein.

Was denkst Du bewußt/ etwas unbewußter?

Gibt es da Gedanken:

- Ich bin es nicht wert, dass sich jemand um mich kümmert.
- Um mich kümmert sich ja eh niemand. (Häufig Erfahrungswerte der Kindheit)
- Sei stark. Mach Dich von niemand abhängig. (Möglicherweise wiederholte Sätze der Mutter)
- Wer schwach ist wird ausgenutzt. (Sätze des Vaters der Kindheit, andere nahestehende Menschen)
- Es macht mir Angst schwach zu sein


Traue Dich, Dich mit Dir und Deinen Gedankenmustern zu beschäftigen. Dich auf die Themen Deiner Kindheit einzulassen.

Ein Video zum Thema Wertschätzung von mir HIER bei Youtube.

Viele Ideen und Info´s zu Heilwegen gibt es auf unserer Homepage bei den Hördateien/Podcast´s und Videopodcast´s, sowie in meinem Blog für Menschen und Naturheilkunde.


Wünsche Euch ganz viel Heilung und Freude mit Euren Pferden

herzlichst

Angelika