Mittwoch, 20. Mai 2015

Abschied und Trennungsschmerz


Als Pferdebesitzer ist man immer wieder in der schmerzhaften Situation, ein Wesen, dass einem unendlich nahe stand, verabschieden zu müssen. Es scheint, als ob man das Herz heraus geschnitten bekommt. Man nie wieder Haut besitzt.


Es ist als ob das Universum untergeht, man aber in Zeitlupe zuschaut.

Die Wunde, der Abschied beginnt zu heilen. Teile werden durch Gespräche, durch Verständnis angenommen. Immer öfter kann man loslassen, Ja-Sagen zu dem wie das gemeinsame Leben war...
Man schaut nach vorne, beginnt sich neuen Wundern und dem Leben zu öffnen.

Und dann kommt ein Tag X.

Eine kleine Idee. Ein Gedanke. Ein Geruch. Trennung, Abschied bei anderen... Ein Mensch, den man trifft.
Ein Blick der auf eine einst so gemeinsame Realität fällt...

ALLES ERINNERT AN.....


Und dann reißt möglicherweise einen Teil der Wunde wieder auf, als ob es gestern war.
Fragen tauchen auf, sind wieder da:
Warum ich? Warum WIR? Warum so??


Wieder will alles gesehen werden!!

Der Schmerz.
Die Dramen.
Die Wunde.
Die Göttlichkeit der Gemeinsamkeit.
Diskrepanzen, Reibungspunkte, Wut, Verachtung.


Der gemeinsame Weg des Wachsens, der Liebe.


Meine Seelengefährte... Manchmal vermisse ich dich so...
... Ramiro....unsere Geschichte


Atmen - fühlen - annehmen


Und Musik kann immer ein Trost sein, der die Seele nährt.







herzlichst

Angelika


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